Himmelsthür Dem Himmel so nah!
Dem Himmel so nah!

Station 6: Ehrenmal (Im Kirschenhain)

Nach dem Ersten Weltkrieg errichteten die Himmelsthürer am Kirschenhain ein Ehrenmal für die Gefallenen. 1949 fand dort erstmals nach Kriegsende wieder eine Gedenkfeier statt – mit dem eindringlichen Appell des Pastors Isermeyer: „Nie wieder Krieg“.

Die Weltkriegsjahre trafen Himmelsthür besonders hart. Im März 1945 wurde der Ort nahezu vollständig zerstört: Von 224 Häusern blieben nur 39 unversehrt. Die St.-Martinus-Kirche, das Pfarrhaus und weite Teile des Dorfes lagen in Trümmern. 56 Männer verloren im Krieg ihr Leben, viele kehrten erst nach Jahren der Gefangenschaft zurück.

In den 1950er Jahren gestalteten der Bildhauer Ueckert und der Architekt Naue das Ehrenmal neu. Es erinnert bis heute an die Opfer beider Weltkriege und mahnt zum Frieden.

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