Mit der Gründung des Gymnasiums Himmelsthür im Jahr 1968 erhielt der Ort eine weitere bedeutende Bildungseinrichtung. Der Unterricht begann zunächst in den Räumen der benachbarten Realschule, bevor bereits 1969 das neu errichtete Schulgebäude an der Fohlenkoppel bezogen werden konnte.
Die Schule entstand vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen an den Gymnasien. Nach einer Standortdebatte entschied sich der Kreistag 1967 für Himmelsthür. Ausschlaggebend waren die sofortige Verfügbarkeit des Baugrundstücks, die Nähe zur Realschule und zu den Sportanlagen sowie die günstige Lage.
Das Gymnasium entwickelte sich rasch und wuchs deutlich stärker als ursprünglich geplant. Bis heute prägt es gemeinsam mit der benachbarten Realschule das Schulzentrum an der Fohlenkoppel und trägt wesentlich zur Bedeutung Himmelsthürs als Bildungsstandort bei.
