Das heutige Hotel und Restaurant Zum Osterberg gehört zu den traditionsreichsten Gebäuden Himmelsthürs und ist seit rund 150 Jahren eng mit der Geschichte des Ortes verbunden. Seine Wurzeln reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Eine der frühesten bekannten Quellen stammt aus dem Jahr 1876 und erwähnt die damalige „Kratzbergsche […]
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Der Klosterhof markiert den ältesten bekannten Bezug Himmelsthürs in den schriftlichen Quellen. In einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. vom 3. November 1022 wird bestätigt, dass Bischof Bernward dem von ihm gegründeten Michaeliskloster Besitz in Himmelsthür übertrug – darunter sechs Hofstellen mit Ackerland. Damit gilt diese Urkunde als Ersterwähnung des Ortes. […]
Der Name dieser Gaststätte erinnert an den berühmten Hildesheimer Silberfund, der 1868 auf dem Galgenberg bei Himmelsthür entdeckt wurde. Soldaten stießen beim Bau eines Schießstandes auf mehr als 50 Kilogramm römisches Tafelsilber – 77 Gefäße aus der Zeit des Kaisers Augustus. Der Fund zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen Deutschlands […]
Der Bernwardshof war einst im Besitz des Hildesheimer Bischofs Bernward, der ihn dem von ihm gegründeten Michaeliskloster schenkte. Als sogenannter „Sattelhof“ diente er der Unterbringung der Reitpferde des Bischofs und seiner Geistlichen. Noch im 18. Jahrhundert gehörte der Hof zum Klosterbesitz, bevor er in den Besitz der Familie von Sierstorpff […]
In der Ortsmitte erinnert ein Gedenkstein an die Patenschaft zwischen der Gemeinde und der Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 1, die von 1967 bis 2007 bestand. Nach Auflösung des Bundeswehrstandortes wurde das ehemalige Übungsgebiet als Naturschutzgebiet „Lange Dreisch und Osterberg“ ausgewiesen. Das Himmelsthürer Ortswappen geht auf das Siegel des Adelsgeschlechts von Himmelsthür […]