Die heutige Grundschule Himmelsthür in der Danziger Straße geht auf die lange Schultradition des Ortes zurück. Bis 1939 bestanden in Himmelsthür eine katholische Volksschule nahe der St.-Martinus-Kirche, deren Geschichte bis mindestens 1661 zurückreicht, sowie eine 1893 gegründete evangelische Volksschule in der Winkelstraße. Während der NS-Zeit wurden beide Schulen zu einer […]
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Der Lindenhof war die erste soziale Einrichtung in Himmelsthür. 1867 gründeten Salesianerinnen auf Initiative des Pfarrers der St.-Martinus-Gemeinde hier ein kleines Kloster im Krugfeld, um Kinder armer Tagelöhner zu betreuen und zu unterrichten. Im Zuge des preußischen Kulturkampfes mussten die Schwestern 1875 jedoch das Land verlassen, und die Gebäude wurden […]
Die Syke-Quelle ist einer der ältesten überlieferten Orte in Himmelsthür. Bereits 1394 wird sie erstmals urkundlich erwähnt. Ihr Wasser galt lange als besonders rein und heilkräftig. Im Mittelalter verlief hier der alte Hellweg, und Reisende machten Rast an der Quelle, um sich zu erfrischen. Mönche des Karthäuserklosters betrieben nahe der […]
Das heutige serbisch-orthodoxe Kloster war ursprünglich die Kapelle des Frauenheims und wurde im Jahre 1902 errichtet. Sie diente den Bewohnerinnen der Einrichtung als Ort des Gebets und der Andacht. Nachdem das Frauenheim in den 1970er Jahren nach Sorsum verlegt worden war, stand das Gebäude einige Zeit leer. 1978 erwarb schließlich […]
Mit der Eröffnung der Bahnlinie Hildesheim–Nordstemmen am 15. September 1853 begann für Himmelsthür ein neues Zeitalter. Die Eisenbahn brachte Handel, neue Arbeitsplätze und Reisemöglichkeiten für Hildesheim und Umgebung. Die markante „Fünfbogenbrücke“, die die Gleise über Innerste und Kupferstrang führen, stammt ebenfalls aus dieser Zeit und ist ein technisches Denkmal des […]
Die St.-Martinus-Kirche wurde 1747 an ihrem heutigen Standort errichtet und mit barocker Ausstattung versehen. Skulpturen der Heiligen Bernward und Michael über dem Sakristeiportal erinnern an die enge Verbindung zum Michaeliskloster. Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Kirche fast vollständig. Nur wenige Kunstwerke, darunter die Figur der Hl. Anna selbdritt (um 1520), […]