Die St.-Martinus-Kirche wurde 1747 an ihrem heutigen Standort errichtet und mit barocker Ausstattung versehen. Skulpturen der Heiligen Bernward und Michael über dem Sakristeiportal erinnern an die enge Verbindung zum Michaeliskloster. Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Kirche fast vollständig. Nur wenige Kunstwerke, darunter die Figur der Hl. Anna selbdritt (um 1520), […]
Archiv des Jahres: 2023
Der ehemalige Blumenbergsche Hof in der Altenau zählt zu den ältesten erhaltenen Wohnhäusern Himmelsthürs. Über dem Türsturz findet sich die römische Jahreszahl MDCCLV – 1755. Die Familie Blumenberg gehörte über Generationen zur Führungsschicht des Dorfes und prägte das gesellschaftliche Leben im 18. und 19. Jahrhundert. 1995 wurde das Portal des […]
Das heutige Prozessionskreuz an der Altenau erinnert an den früheren Standort der ersten St.-Martinus-Kirche. Hier befand sich im Mittelalter der Ortskern, wie eine Karte von 1693 zeigt. Bereits 1661 wurde die Kapelle vom Bischof zur selbstständigen Pfarrei erhoben – mit eigenem Friedhof und Glockenturm. Zur Ausstattung der alten Kirche gehörten […]
Das Haus am Weiher in der Silberfinderstraße ist heute eine Einrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in Trägerschaft der Caritas Wohnen Hildesheim. Hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner in kleinen Gruppen, unterstützt durch ein Team, das größtmögliche Selbstbestimmung ermöglicht. Am Torbogen des Geländes findet sich Himmelsthürs älteste erhaltene Inschrift: […]
Nach dem Ersten Weltkrieg errichteten die Himmelsthürer am Kirschenhain ein Ehrenmal für die Gefallenen. 1949 fand dort erstmals nach Kriegsende wieder eine Gedenkfeier statt – mit dem eindringlichen Appell des Pastors Isermeyer: „Nie wieder Krieg“. Die Weltkriegsjahre trafen Himmelsthür besonders hart. Im März 1945 wurde der Ort nahezu vollständig zerstört: […]
Das heutige Hotel und Restaurant Zum Osterberg gehört zu den traditionsreichsten Gebäuden Himmelsthürs und ist seit rund 150 Jahren eng mit der Geschichte des Ortes verbunden. Seine Wurzeln reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Eine der frühesten bekannten Quellen stammt aus dem Jahr 1876 und erwähnt die damalige „Kratzbergsche […]