Das Himmelsthürer Hallenbad in Hildesheim erhält eine umfangreiche Förderung vom Land Niedersachsen für seine geplante Sanierung. Bereits im Juni hatte Dezernent Malte Spitzer angekündigt, dass das Land einen Zuschuss bereitstellen werde. Nun überreichte Ministerin Daniela Behrens den offiziellen Förderbescheid.
Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte die Ministerin Hildesheim und betonte die Bedeutung der Investition. Die Förderung leiste einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Wasserflächen in Hildesheim und unterstütze gleichzeitig den Klimaschutz. Dank der Landesmittel muss die Stadt nur noch einen vergleichsweise geringen Eigenanteil von 300.000 Euro an den Sanierungskosten tragen.
Ein Großteil der Fördergelder soll in eine neue Fassade für das inzwischen 51 Jahre alte Gebäude investiert werden. Clemens Löcke, Geschäftsführer von Eintracht Hildesheim, die das Hallenbad betreibt, erklärte, dass die Einrichtung jährlich rund 100.000 Besucherinnen und Besucher empfängt. Die Sanierungsarbeiten sind für den Sommer 2027 vorgesehen. Zudem soll ein Lift eingebaut werden, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
Sowohl Clemens Löcke als auch Malte Spitzer und Daniela Behrens hoben die wichtige gesellschaftliche Rolle von Schwimmbädern hervor. Insbesondere für das Ziel, Kindern das Schwimmen beizubringen, seien solche Einrichtungen unverzichtbar. Auch der Ortsbürgermeister von Himmelsthür, Dr. Christian Stock, nahm an der Veranstaltung teil und begrüßte die Förderzusage ausdrücklich. „Die Sanierung des Hallenbades ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Ortes. Das Bad ist nicht nur eine bedeutende Sport- und Freizeiteinrichtung, sondern auch ein wichtiger Ort für die Schwimmausbildung und das soziale Miteinander. Deshalb freue ich mich sehr über die Unterstützung des Landes Niedersachsen.“