Himmelsthür Dem Himmel so nah!
Dem Himmel so nah!

Himmelsthür für ALLE (26.4.2026)

Am 24. April wurde Himmelsthür zu einem Ort voller Ideen, Begegnungen und gemeinsamer Visionen: Die Initiative „Inklusive Strukturen Himmelsthür“ lud zur Sozialraumkonferenz ein – und interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung, um aktiv mitzudenken und ihre Perspektiven einzubringen.

Den Auftakt gestaltete Katharina Broermann von der Stadt Hildesheim. Sie stellte die Veranstaltung in den Kontext des Projekts „Gemeinsamkeit leben“, das Teil des Programms „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ ist. Ziel dieses Projektes ist es, Einsamkeit zu verringern und das Miteinander im Stadtteil nachhaltig zu stärken. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Europäischen Sozialfonds.

Auch Ortsbürgermeister Dr. Christian Stock hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Engagements für Himmelsthür. Für einen inspirierenden Einstieg sorgte die Tanzgruppe „#puzzlepeaces“ mit einer mitreißenden Performance, die den perfekten Übergang in die anschließenden Workshops bildete.

Dort wurde intensiv gearbeitet, diskutiert und vor allem: gemeinsam gedacht. Im Mittelpunkt standen Themen wie alltägliche Begegnungen und der Abbau von Einsamkeit, Teilhabe in Vereinen, Kultur und Sport, Kommunikation und Sichtbarkeit, der Abbau baulicher Barrieren sowie die Stärkung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement.

Die Vielfalt der Ideen zeigt: Himmelsthür hat viel vor.
So wurden zahlreiche konkrete Ansätze entwickelt, um Begegnungen zu fördern und Engagement zu stärken – von Sitzbänken und offenen Sportangeboten über thematische Spaziergänge mit Gesprächen und Keksen bis hin zu einem Sinnesgarten, Tanzteenachmittagen oder einer Gitarrengruppe. Auch generationenübergreifende Angebote wie ein Ehrenamts-Café, kleine Unterstützungsdienste im Alltag oder gemeinsame Spiele fanden großen Anklang.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf besserer Kommunikation und mehr Sichtbarkeit: Verständliche Plakate in leichter Sprache oder einfacher Sprache, der Einsatz von Piktogrammen, digitale Informationsangebote sowie direkte Ansprache – etwa in Schulen oder über soziale Medien – wurden als wichtige Bausteine identifiziert. Ziel ist es, Informationen für ALLE zugänglich und verständlich zu machen.

Des Weiteren wurden von Bentje Sara Carl von der Vinzenz Bernward Stiftung die aktuellen Planungen für die (barrierefreundliche) Umgestaltung des Gut Steuerwald vorgestellt. Weitere Ideen der Teilnehmenden dazu reichen von einem generationenverbindenden Kindergarten über neue Treffpunkte für Jugendliche bis hin zu kreativen Ansätzen wie einem Gutscheinsystem im Reitverein oder Reittherapie-Angeboten. Klar wurde auch: Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist unerlässlich.

Unterstützt wurde die Initiative von engagierten Partnern aus Politik, sozialen Einrichtungen und Stiftungen – ein starkes Netzwerk für eine inklusive Zukunft.

Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen mit leckeren Nudelgerichten und Pizza – eine schöne Gelegenheit, die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eines steht fest: Diese Sozialraumkonferenz war erst der Anfang.
Die zahlreichen Ideen, die positive Energie und das spürbare Miteinander machen Lust auf mehr. Wer beim nächsten Mal dabei ist, kann nicht nur zuhören, sondern aktiv mitgestalten – für ein Himmelsthür, das wirklich für alle da ist.

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