Nach acht Jahren Pause haben sich die Vertreter mehrerer deutscher Weihnachtspost-Orte im Christkinddorf Himmelpforten im Landkreis Stade zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch getroffen. Mit dabei war auch der Ortsrat Himmelsthür, vertreten durch Ortsbürgermeister Christian Stock.
Die Teilnehmer aus St. Nikolaus im Saarland, Himmelstadt bei Würzburg, Himmelreich, Himmelsthür und Himmelpforten nutzten die Gelegenheit, um sich über ihre ehrenamtliche Arbeit rund um die Weihnachtspost auszutauschen. Gemeinsam sorgen die Weihnachtsorte Jahr für Jahr dafür, dass zahlreiche Wunschzettel von Kindern beantwortet werden und damit der Weihnachtszauber lebendig bleibt.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Entwicklungen bei der Zusammenarbeit mit der Deutschen Post beziehungsweise DHL. Zwar wird die Unterstützung der Weihnachtsdörfer weiterhin fortgesetzt, gleichzeitig sind jedoch einige Veränderungen bei den Abläufen geplant. So sollen künftig beispielsweise Briefmarken direkt auf die Antwortschreiben gedruckt werden.
Die Vertreter der Weihnachtspost-Orte wollen die Neuerungen während der kommenden Weihnachtssaison beobachten und anschließend gemeinsam auswerten. Bereits für Januar ist eine Videokonferenz geplant, um Erfahrungen auszutauschen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Weihnachtsorte künftig noch enger zu gestalten.
„Das Treffen hat gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den Weihnachtspost-Orten ist. Trotz der Entfernungen verbindet uns alle die gleiche Aufgabe: Kindern mit einer persönlichen Antwort auf ihren Wunschzettel eine Freude zu machen“, so Ortsbürgermeister Christian Stock.