Himmelsthür Dem Himmel so nah!
Dem Himmel so nah!

Wiedereinweihung der serbisch-orthodoxen Kirche (3.10.2026)

Mit einer feierlichen Vesper am gestrigen Freitagabend und der anschließenden großen Kirchweihe am heutigen Tage wurde die umfangreich sanierte Klosterkirche der serbisch-orthodoxen Diözese nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Auf Einladung des Serbisch-Orthodoxen Metropoliten von Düsseldorf und Deutschland, Dr. Grigorije Duric nahm Ortsbürgermeister Dr. Christian Stock an der Vesper am Vorabend der Weihe teil und überbrachte die Glückwünsche des Ortsrates sowie der Bürgerinnen und Bürger Himmelsthürs.

In seinem Grußwort würdigte er die besondere Bedeutung des serbisch-orthodoxen Zentrums für den Ort. Die Kirche, deren Turm gemeinsam mit den Türmen von St. Martinus und der Pauluskirche das Ortsbild prägt, sei längst zu einem festen Bestandteil der Identität Himmelsthürs geworden. Dass die ehemalige Frauenheimer Kirche nach dem Wegzug der Diakonischen Werke Ende der 1970er Jahre erhalten werden konnte und durch die serbisch-orthodoxe Kirche neues Leben erhielt, sei ein großes Glück für Himmelsthür gewesen.

Besonders hob der Ortsbürgermeister die Verdienste des inzwischen verstorbenen Bischofs Lavrentije hervor, der das sanierungsbedürftige Ensemble schrittweise zu einem lebendigen geistlichen Zentrum entwickelte und dabei Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Traditionen und Konfessionen baute. Ebenso erinnerte er an die Unterstützung vieler Himmelsthürerinnen und Himmelsthürer, darunter die Kolpingsfamilie, Mitglieder der Paulusgemeinde sowie den damaligen Ortsbürgermeister Johannes Stelzer.

Die Verbindung zwischen Himmelsthür und dem serbisch-orthodoxen Zentrum reicht weit über die Kirchengemeinde hinaus. Das Kloster, das angeschlossene Hotel und das weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Restaurant machen den Standort zu einem wichtigen Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern.

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