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Brückenproblem zwingt den Schwerlastverkehr zum Umweg (12.2.2026)

Die Ladenzeile an der Pauluskirche wird in den kommenden Jahren voraussichtlich verstärkt als Ausweichstrecke für Lkw dienen. Hintergrund ist die eingeschränkte Tragfähigkeit der Innerstebrücke an der Mastbergstraße, die derzeit nur noch von Fahrzeugen bis 30 Tonnen – und das auch nur einspurig per Ampelregelung – befahren werden darf. Für viele Speditionen im Gewerbegebiet ist dies problematisch, da überwiegend 40-Tonner eingesetzt werden.

Damit verlagert sich der Schwerlastverkehr größtenteils auf die Breslauer Straße – auch vorbei an mehreren Schulen, wo morgens und mittags zahlreiche Busse halten.

Ein eigentlich aufgehobenes Nachtfahrverbot am Linnenkamp muss aufgrund einer gerichtlichen Vereinbarung aus dem Jahr 1994 wieder eingeführt werden, sodass die Lkw-Ausweichrouten weiter eingeschränkt bleiben.

CDU-Ortsratsmitglied Martin Eggers kritisierte in der jüngsten Ortsratssitzung, dass die Stadt früher hätte handeln müssen. Zwar sind Planungskosten für einen Neubau der Innerstebrücke ab 2026 vorgesehen, doch öffentliche Beteiligung und europaweite Ausschreibung könnten sich über vier bis fünf Jahre hinziehen. Die Stadt bemüht sich aktuell um eine Ausnahmegenehmigung, damit zumindest leere Lkw die Brücke nutzen dürfen.

Zusätzlich verschärft die Situation an der Römerringbrücke die Lage: Auch dort ist die Tragfähigkeit reduziert, weshalb ein Fahrstreifen gesperrt wurde. Da die Innerstebrücke nur eingeschränkt nutzbar ist, muss die Römerringbrücke nun zusätzlichen Schwerlastverkehr aufnehmen. Eine genaue technische Untersuchung ist frühestens in zwei Jahren möglich.

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