Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde Alfons Bruns für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Ortsrat Himmelsthür geehrt. Als Anerkennung für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement erhielt er die Ehrenurkunde des Niedersächsischen Städtetages.
Bereits wenige Wochen zuvor war Alfons Bruns nach einem Vierteljahrhundert Ortsratsarbeit feierlich verabschiedet worden. Zudem hatte ihn der Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim auf Antrag des Ortsrats zum Ehrenortsbürgermeister von Himmelsthür ernannt. Die Übergabe der Ehrenurkunde bot daher noch einmal Gelegenheit, auf ein außergewöhnliches kommunalpolitisches Wirken zurückzublicken.
Seit seinem Einzug in den Ortsrat im Jahr 2001 hat Alfons Bruns die Entwicklung Himmelsthürs über ein Vierteljahrhundert maßgeblich mitgestaltet. Von 2001 bis 2018 stand er als Ortsbürgermeister an der Spitze des Ortsrats.
Besonders prägend war sein Verständnis von Kommunalpolitik. Sein politisches Handeln war stets von der Überzeugung geprägt, dass erfolgreiche Ortsratsarbeit vor allem Bürgernähe, Verlässlichkeit und die Bereitschaft zum Dialog erfordert. Dabei stand für ihn stets die Entwicklung Himmelsthürs und nicht parteipolitisches Denken im Vordergrund.
Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden seinen Namen darüber hinaus mit dem lebendigen Gemeinschaftsleben im Ort. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Veranstaltungen engagierte er sich mit großem Einsatz für zahlreiche Veranstaltungen und Feste. Ein besonderer Höhepunkt war die Organisation der Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Bestehen Himmelsthürs im Jahr 2022. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen gelang es, ein Jubiläumsjahr auf die Beine zu stellen, das weit über den Ort hinaus große Beachtung fand.
In seiner Laudatio würdigte Ortsbürgermeister Christian Stock insbesondere die große Verbundenheit von Alfons Bruns mit seinem Heimatort. Über 25 Jahre habe er Verantwortung übernommen und die Entwicklung Himmelsthürs mit Ausdauer, Engagement und Herzblut begleitet.
Mit der Ehrenurkunde des Niedersächsischen Städtetages wurde dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement nun nochmals offiziell gewürdigt.